Triggerpunkte sind kleinste Muskelverkrampfungen, die durch Überlastung von Muskelfasern und Traumen in der Skelettmuskulatur entstehen und dort Schmerzen verursachen. Das Besondere an Triggerpunkten ist, dass sie Schmerzen in Körperareale aussenden können, die mit dem Ort des Triggerpunktes nicht zusammen liegen. Diese Eigenschaft machen wir uns als Therapeuten zunutze um festzustellen, welche Punkte aktiv sind aber auch welche zugeordneten Areale betroffen sind.  Dies hilft dem Diagnostiker sowie dem Therapeuten bei der Ursachenfindung bzw. der Eingrenzung des Problems. Das Tier antwortet direkt, denn in der Regel sind Triggerpunkte druckempfindlich, verursachen Schmerzen und führen zu Bewegungseinschränkungen bzw. sind mit ihnen assoziiert. Sie sind schon frühzeitige Indikatoren, wenn Gelenke bzw. Gelenkabschnitte, Sehnen, Muskel-Sehnen-Übergänge oder Muskelgruppen überbelastet sind.

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Seminarinhalt

Im Seminar erlernst Du in Theorie und Praxis bei Peter Rosin und Janina Aßmann alles über die physiologische Bewegung, um dann Bewegungsauffälligkeiten der einzelnen Tempi besser bewerten zu können, bis hin zu Untersuchungstechniken und Schmerzmanagement.
Spezifische physiotherapeutische Lahmheitsuntersuchungstechniken nehmen einen Teil des Seminars ein, ebenso wie die Gangbildanalyse, aus der, der Therapeut ca. 40 % des Befundes zieht. Um ideale praktische Übungsbedingungen zu schaffen und der Schülerzahl in der Praxis gerecht zu werden, wird dieses Seminar von zwei Dozenten unterrichtet, von Peter Rosin gemeinsam mit seiner leitenden Tierärztin. Am Seminarende wirst Du in der Lage sein, Deine gesammelten Befunde zusammenzusetzen und zu interpretieren.

  • Physiologie und Pathologie der Bewegung
  • Frühdiagnostische Möglichkeiten der klinischen Untersuchung
  • Bewegungsauffälligkeiten Sitzen / Liegen / Hinsetzen / Hinlegen / Aufstehen
  • Gangbildauffälligkeiten im Schritt (Video-unterstützt)
  • Gangbildauffälligkeiten im Trab (Video-unterstützt)
  • Gangbildauffälligkeiten im Galopp (Video-unterstützt)
  • Frühdiagnostische Möglichkeiten der klinischen Schmerzuntersuchung
  • Pathophysiologie der Triggerpunkte
  • Lokalisation und funktionell-anatomische Einordnung von Triggerpunkten
  • Algesimetrische Aussagekraft von Triggerpunkten
  • Triggerpunkte für Hüfte, Knie, Wirbelsäule, Schulter, Ellbogen
  • Praktische Demonstration und Übungen

Was Dich bei uns erwartet

  • Umfangreiches Skript für den Unterricht und zur Nacharbeit für Zuhause
  • Qualifizierte Dozenten mit mehrjähriger Berufserfahrung
  • Individuelle Betreuung, eine freundlich – kommunikative Atmosphäre und kleine Ausbildungsgruppen
  • Eigene Schulungsräume mit angeschlossenen Lehrhöfen, die individuell auf Lehrer und Schüler ausgerichtet sind