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Termine:
  1. 29.07 - 30.07.2023
  2. 26.08 - 28.08.2023
  3. 23.09 - 25.09.2023
  4. 04.11 - 06.11.2023
  5. 18.11 - 19.11.2023
  6. 16.12 - 17.12.2023
  7. 12.01 - 14.01.2024
  8. 09.02 - 11.02.2024
  9. 08.03 - 10.03.2024
  10. 05.04 - 07.04.2024
  11. 13.04 - 14.04.2024
  12. 04.05 - 05.05.2024
  13. 07.06 - 09.06.2024
  14. 06.07 - 07.07.2024
  15. 02.08 - 04.08.2024
  16. 06.09 - 08.09.2024
  17. 12.10 - 13.10.2024
  18. 09.11 - 11.11.2024
  19. 13.12 - 15.12.2024
  20. 17.01 - 19.01.2025
  21. 21.02 - 23.02.2025
  22. 21.03 - 23.03.2025
  23. 04.04 - 05.04.2025
  24. 24.05 - 24.05.2025
Ort:

Sarah Mergen Ausbildungszentrum für Tiertherapeuten
Bürgermeister-Graf-Ring 10
82538 Geretsried / Gelting
Deutschland

Gebühr:
€ 7377.00 (Gesamt) | nach § 4, Nr. 21 UStG - private Bildungseinrichtung - MwSt-befreit | Zahlungsmöglichkeiten siehe Beschreibung

Ausbildung Physiotherapie in Kombination mit Osteopathie für Hunde - eine geniale Verbindung dieser großen Therapieformen - Kurs C

 

Wenn Du Hunde mit Deinen Händen behandeln möchtest, ist diese Ausbildung genau das Richtige für Dich. Wir präsentieren Dir ein neuartiges Konzept, welches Altbewährtes und neue Erkenntnisse vereint und jahrelanger Erfahrung unserer Lehrgangsplanung entspringt.

Hundephysio- und Osteotherapie sind die jeweiligen passenden und fehlenden Teile eines Puzzles - einzeln gesehen, erahnt man das Bild, aber gemeinsam wird das Gemälde vervollständigt.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass viele Physiotherapeuten an ihre Ausbildung eine Osteopathieweiterbildung anschließen. So entstand der Gedanke eine ganzheitliche Ausbildung zu kreieren, die diese beiden wichtigen Aspekte vereint - eben genau die Anforderung, die die Hundewelt an uns Therapeuten stellt.

Eine Gruppengröße von max. 14 Teilnehmern, hoher Praxisanteil und ein kompetentes Dozententeam, in dem jeder Dozent sein Spezialgebiet unterrichtet, garantieren Dir höchstes Ausbildungsniveau.

 

DIE ARBEIT EINES HUNDEPHYSIO- UND OSTEOTHERAPEUTEN

Hundephysiotherapeuten behandeln vor allem Tiere, deren körperliche Bewegungsmöglichkeiten altersbedingt oder aufgrund einer Krankheit, Verletzung oder Behinderung eingeschränkt sind. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Mobilisation und die Beschaffenheit des Gewebes positiv zu beeinflussen und so letztlich die Gesundheit des Patienten zu erhalten oder wiederherzustellen und zu fördern.

Der Grundgedanke der Osteopathie ist es, den Körper als Einheit zu betrachten, in dem Bewegungsapparat, Schädel und Rückenmark sowie die inneren Organe als Systeme zusammenhängen und durch feine Gewebenetze, die Faszien, verbunden sind. Osteopathie vereint daher im Wesentlichen 3 Therapieansätze:

  • die parietale Osteopathie (Bewegungsapparat)
  • die viszerale Osteopathie (Eingeweide)
  • die craniosacrale Osteopathie (Schädel, Gehirn und Rückenmark)

Durch feinfühliges Ertasten werden Dysfunktionen in den jeweiligen Systemen aufgespürt. Mit sanften Handgriffen und Techniken werden diese Funktionsstörungen gelöst und dem Körper die notwendigen Impulse gegeben, seine Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen - das ist Osteopathie.

 

Was aber genau ist der Zugewinn der Kombination aus beiden?

Eine geniale Verbindung - Wir erachten eine Kombination dieser beiden Therapieformen aus folgenden Gründen für sehr sinnvoll:

Erleidet ein Hund einen Knochenbruch, steht die schulmedizinische Grundversorgung im Vordergrund. Direkt im Anschluss kann bereits physiotherapeutisch und dann reha-therapeutisch behandelt werden.
Isoliert betrachtet, ist der Bruch nach einiger Zeit verheilt, die Arbeit des Therapeuten wäre erfolgreich beendet.
In der Osteopathie betrachtet man den Körper als Ganzes, daher weiß man, dass ein lokaler Knochenbruch zu weitreichenderen Problemen, angefangen bei Lahmheiten, über Organproblematiken bis hin zu psychischen Auffälligkeiten führen kann.
Tiefe anatomische Verflechtungen machen es erklärbar, warum ein sekundäres Symptom auftritt, was augenscheinlich nicht im Zusammenhang mit der ursprünglichen Verletzung steht. Dieses Beispiel verdeutlich die wirkungsvollen Synergien bei Kombination der beiden Therapien.

 

Wann sind Physiotherapie und Osteopathie wichtig?

  • Vor und im Anschluss an Operationen im Sinne einer Rehabilitation
  • Schmerztherapie
  • Verletzungen und Erkrankungen von Muskulatur, Sehnen, Bändern und Gelenken
  • Neurologische Erkrankungen (z.B. Bandscheibenvorfälle und Lähmungen)
  • Bei eingeschränkter Beweglichkeit oder Muskelschwäche
  • Bei der Betreuung alternder (geriatrischer) Patienten
  • Bei Leistungsabfall von Sport- und Dienstleistungshunden
  • Unterstützung der Gewichtsreduktion als Ziele der Physiotherapie
  • Linderung von Schmerzen und schnellere Genesung (Rehabilitation)
  • Verbesserung der Funktion und Qualität der Bewegung
  • Vorbeugung (Prävention) von Verletzungen und Erkrankungen
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Stärkung und Steigerung von Ausdauer und Leistung
  • Funktionsstörungen sowohl der Organe und ihrer Aufhängungsstrukturen (z. B. Faszien, Bauchfell), als auch der Viszeralgefäße
  • Funktionsstörungen des craniosakralen Systems - welches das gesamte Nervensystem, Liquor, alle Membranen und Knochen des Schädels und Kreuz- und Steißbeins beinhaltet

 

DIE AUSBILDUNG

Wir haben uns bewusst für eine ganzheitliche, praxisorientierte Modulausbildung entschieden, um Dich bestens auf das Praxisleben vorzubereiten. Spezifische physiotherapeutische Untersuchungs- und Behandlungstechniken und die Gangbildanalyse gehören zu unserer fundierten Ausbildung, denn sie bilden die Grundlage einer guten Befundung. Zur Ausbildung gehören nicht nur Massage, Lymphdrainage, neurologisches „Know-How“, physikalische Therapien und das Training mit medizinischen REHA-Geräten, Arbeit mit medizinischen Geräten (Laser, Elektrotherapie, Magnetfeld), Rehabilitation, sondern auch die Grundlagenfächer wie Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre. Zudem wird die 4-teilige Onlinereihe zum Thema Biomechanik à 2 Stunden als Aufzeichnung kostenlos zur Verfügung gestellt. Somit kann das Lernen dieser Thematik zwischen den Anatomie-Modulen und der Gangbildanalyse individuell eingeteilt werden. Da der Physiotherapeut bzw. der Osteopath viel mit dem Thema Schmerz konfrontiert wird, haben wir ein Modul genau zu diesem Thema hinzugefügt. Diesem, sowie der Biomechanik, widmet sich Peter Rosin, ein sehr bekannter Tierarzt, Buchautor und langjähriger Dozent.

Ein weiterer Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Osteopathie. Du erlernst theoretische und praktische Techniken der parietalen, craniosakralen und viszeralen Osteopathie für Hunde.

Um Dich bei der Gründung Deiner Praxis nicht allein zu lassen, erhältst Du auch ein Online-Modul über Rechtskunde und Praxismanagement. Dieses beinhaltet rechtliche Informationen, aber auch einen Fahrplan sowie hilfreiche Tipps für die Eröffnung Deiner Praxis.

Nach Beendigung der Ausbildung wirst Du in der Lage sein, Deine gesammelten Befunde zusammenzusetzen und zu interpretieren, um dann einen - individuell auf den Patienten angepassten - Behandlungsplan zu entwickeln und durchzuführen. Der Ausbildungsschwerpunkt liegt im muskuloskelettalen Beschwerdebild des Hundes. Jedoch - betrachtet man den Organismus ganzheitlich - ist klar, dass Beschwerden im Bewegungsapparat nicht solitär auftreten. Der Therapeut muss Ursachenforschung betreiben, wenn er dem Tier nachhaltig helfen möchte. So können Magenprobleme bei Hunden rezidivierende Blockaden in der Brustwirbelsäule hervorrufen. Darum ist es wichtig, sich nicht nur im skelettalen Bereich des Tieres auszukennen, sondern auch die Organzugehörigkeit zu erlernen, um das große Ganze zu verstehen.

Für uns ist es in der Ausbildung wichtig, dass Du das erworbene theoretische Wissen auf komplexe praktische Problemstellungen anwenden kannst, d.h. es wird ein umfassendes praxisorientiertes Wissen vermittelt.

Wir setzen voraus, dass Du 10 bis 15 Wochenstunden vor- und nacharbeitest.

 

AUSBILDUNGSINHALTE

Allgemeines Wissen

  • Physiologie der Zelle, Grundlagen Anatomie und Physiologie innere Organe 
  • Schmerzentstehung und Übertragung 
  • Grundlagen der Anatomie des Bewegungsapparates aktiv (Muskeln) und passiv (Sehnen, Bänder, Knochen, Kapsel) 
  • Anatomische Grundlagen des Lymphsystems und der Neurologie 
  • Pathophysiologie (Orthopädische und neurologische Krankheitsbilder beim Hund) 

Physiotherapie

  • Dynamische Bewegungstests 
  • Biomechanik der Gelenke 
  • Palpation von Knochenpunkten „Bony Landmarks“ 
  • Spezifische Untersuchung und Behandlung der Muskulatur (Passive Dehnung, Muskuläre Provokationstests, Massagetechniken, Funktionsmassage, Klassische Massage, Narbenmassage) 
  • Untersuchungs- und Behandlungstechniken der Extremitätengelenke und der Wirbelsäule 
  • Orthopädischer Untersuchungsgang 
  • Einführung in die Neurologie, neurologischer Untersuchungsgang, Behandlungseinblicke neurologischer Patienten
  • Biomechanik und Dysfunktion beim Hund mit bei Peter Rosin (Onlineaufzeichnungen)
  • Gangbildanalyse des Hundes 
  • Anamneseführung, Behandlungsplanerstellung und Dokumentation
  • Behandlungstechniken der Physiotherapie (Weichteiltechniken, deep friction, Druckentlastung Knorpel/Knochen, Muskeldehnung, Wirkung von Gleittechniken) 
  • Einblicke in die manuelle Therapie
  • Physikalische Therapie (Wärme-/Kältetherapie, medizinische Gerätetherapie) 
  • Gerätegestützte Therapie, propriozeptives Training, Bewegungstherapie
  • Physiotherapeutische Reha-Nachsorge
  • Grundlagen der Lymphdrainage 
  • Schmerzmanagement und Therapie in der Physiotherapie  

Osteopathie

  • Grundlage der Osteopathie 
  • Einblicke in die parietale (strukturelle/myofasziale) Osteopathie 
  • Einblicke in die craniosakrale Osteopathie 
  • Einblicke in die viszerale Osteopathie 

Praxismanagement (Online)

 

PRÜFUNG

Nach der absolvierten Ausbildung hast Du die Möglichkeit eine Verbandsprüfung abzulegen. Sie besteht aus einer schriftlichen und praktischen Prüfung vor Ort. Zusätzlich muss vorab eine schriftliche Facharbeit beim Verband eingereicht werden, deren Bestehen als Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung gilt. Die Organisation der Prüfung übernehmen wir für Dich, die Prüfungsgebühr ist direkt an den Verband zu entrichten.

 

WAS DICH BEI UNS ERWARTET

  • Skript für den Unterricht und zur Nacharbeit für Zuhause
  • Qualifizierte Dozenten mit mehrjähriger Berufserfahrung
  • Individuelle Betreuung, eine freundlich - kommunikative Atmosphäre und kleine Ausbildungsgruppen
  • Eigene Schulungsräume mit angeschlossenen Lehrhöfen, die individuell auf Lehrer und Schüler ausgerichtet sind

 

ZAHLUNGSMÖGLICHKEITEN

  • Einmalzahlung € 7.377,00./. 5 % Rabatt
  • Ratenzahlung 23 x € 320,74 oder
  • Ratenzahlung 34 x € 216,97

 

HINWEIS

Bitte beachte, dass wir verpflichtet sind, Dich bei der Berufsgenossenschaft VBG mit einem Betrag von 5,00 € pro Monat zu versichern, da die Ausbildung voraussichtlich beruflichen Zwecken dient. Über diesen Betrag erhältst Du eine separate Rechnung.

 

Für die Umsetzung am Hund bitten wir die Teilnehmer eigene Hunde mitzubringen, damit ausreichend praktisch gearbeitet werden kann.